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Herzlichen Glückwunsch an die FREIe HEIDe - Kampf gegen das Bombodrom wird mit dem Friedenspreis gewürdigt

Zur Auszeichnung der Bürgerinitiative FREIe HEIDe mit dem Göttinger Friedenspreis, erklärt der Landesvorsitzende Thomas Nord

Herzlichen Glückwunsch an die FREIe HEIDe! Mit dem Göttinger Friedenspreis werden seit 1999 Einzelpersonen oder Personengruppen geehrt, die sich „durch grundlegende wissenschaftliche Arbeit oder durch herausragenden praktischen Einsatz um den Frieden besonders verdient gemacht haben“. Deshalb geht dieser Preis völlig zu recht an die Brandenburger Bürgerinitiative. Seit 15 Jahren kämpft diese Bürgerinitiative gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide im Nordwesten Brandenburgs. Dort plant die Bundeswehr die Einrichtung eines Luft-Boden-Schießplatzes – gegen den ausdrücklichen Willen der übergroßen Mehrheit der unmittelbar betroffenen Bevölkerung. Auch Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus 260 Gemeinden der Region sind gegen die Pläne der Bundeswehr. Ablehnende Beschlüsse der Landesparlamente und Landesregierungen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegen vor. Auf den mittlerweile über 100 Protestwanderungen hat die Bürgerinitiative FREIe HEIDe dieser demokratischen Mehrheit eine immer deutlicher wahrnehmbare Stimme gegeben. In Brandenburg soll nicht geübt werden, was anderswo Tod und Elend verursacht! Dieser Preis ist eine große Ermutigung für alle Bombodromgegnerinnen und –gegner. Sie werden in ihrem Widerstand nicht nachlassen. Im Gegenteil - sie bekommen bundesweit immer mehr Unterstützung.
Die Linkspartei fordert die Bundesregierung und den Verteidigungsminister Jung auf, den bürgerschaftlichen Mehrheitswillen zu respektieren und die Kyritz-Ruppiner Heide endlich der Region zurück zu geben - für eine friedliche Nutzung!