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Justin König
Justin König

Pressemitteilung

Für ein Zusammenleben in Vielfalt und Akzeptanz in ganz Brandenburg

Am 18. Juni 2022 findet in Wittenberge (Prignitz) der Christopher Street Day (CSD) statt. Zum ersten Mal wird im Brandenburger Nordwesten für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Auch im Vorfeld mussten die organisierenden Personen öffentliche Stigmatisierungen und Hassbotschaften ertragen. Dazu erklärt Justin König, stellvertretender Landesvorsitzender der LINKEN Brandenburg:

"Noch immer ist Homophobie strukturell in unserer Gesellschaft verankert. In weiten Teilen Brandenburgs ist ein überholtes Sexualverständnis tief verwurzelt, welches massiv dazu beiträgt, dass Menschen ihre Identität verleugnen und sich nicht selbstbestimmt entfalten können. DIE LINKE. Brandenburg steht dafür ein, dass queere Lebensentwürfe als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Realität anerkannt werden. Das Zusammenleben von Vielfalt und Akzeptanz muss in ganz Brandenburg Alltag werden!

Auf dem CSD wird getanzt und angestoßen. Das ist auch gut so. Der CSD ist aber eben auch Anlass, um darüber ins Gespräch zu kommen, was queere Menschen eigentlich wollen. So ist auch die soziale Absicherung von lohnabhängigen Beschäftigten, Soloselbstständigen, Erwerbslosen, Studierenden, Alleinerziehenden, Jugendlichen und weiteren prekär lebenden Teilen der Gesellschaft Grundvoraussetzung für sexuelle Emanzipation."

DIE LINKE. Brandenburg dankt dem Jugendforum Prignitz, dem Kreisjugendring Prignitz e. V. sowie allen beteiligten Aktivist:innen ausdrücklich für ihre zivilgesellschaftliche Initiative! Auch der Vorstand des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE hat die Vorbereitungen für den CSD Prignitz finanziell unterstützt.

Der CSD startet am 18. Juni um 12 Uhr mit einer Demonstration, angeführt von einem Paradetruck, auf dem Paul-Linke-Platz in Wittenberge. Danach treten ab 14.30 Uhr diverse Kunstschaffende auf der Show-Bühne auf.

 


Friedensgedicht

Wortschätze horten

Wie leichtfertig doch manche bösen
Worte unseren Mund verlassen.

Verletzende, kränkende Worte.
lieblose, verächtliche Worte.
Niederschmetternde, zerstörende Worte.
Worte wie Keulenschläge.
Worte wie Peitschenhiebe.
Worte wie Giftpfeile.

Du kannst sie nicht zurückholen.
Das Unheil, das sie anrichteten,
kannst du nicht rückgängig machen,

Besser,
sich beizeiten einen Vorrat anzulegen
an guten nährenden Worten.

Worte sammeln,
auf die man sich verlassen kann.
Worte, die halten, was sie versprechen.
Wohltuende, freundliche Worte.
Aufbauende, ermutigende Worte.
Aufrichtige, herzliche Worte.

Gute und böse Worte sind Samenkörner.
Sei gewiss: Die Saat geht auf!

© Gisela Baltes

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